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Und so wird's gemacht

Mit Hilfe einer Seilwinde oder einem Antriebsroboter wird das Sanierungssystem direkt am schadhaften Seitenanschluss positioniert. Exakt gesteuert mittels Spezialkameras. Ausgestattet mit einem Sanierungsschild in einem, dem jeweiligen Sammelrohr angepassten Durchmesser. Sobald das Sanierungssystem in Position ist, wird eine Satellitenblase durch eine Öffnung des Sanierungsschildes in den Seitenkanal eingeführt und mit Druckluft beaufschlagt. Zusätzlich wird das Sanierungsschild dicht gegen die Rohrwandung des Sammelrohres gesetzt. Anschließend wird der Spezialmörtel durch eine Injektionsöffnung im Schild in die Schadstelle injiziert. Der Materialfluss kann dabei vom Einsatzfahrzeug aus über einen Drucksensor kontrolliert und entsprechend dosiert werden. Nach kurzer Aushärtungszeit kann das Robotersanierungssystem aus dem Sammelrohr entfernt werden.

Bei diesem Verfahren ist eine kostspielige Vorabdichtung bei Infiltration am Stutzen grundsätzlich nicht erforderlich. Auch ein Absperren oder Umleiten der Abwässer während der Sanierung entfällt. Und in Anbetracht der hohen Folgekosten schadhafter Seiteneinläufe hat sich der relativ niedrige Aufwand für die Sanierung schnell amortisiert.


Bewegen Sie die Maus über den schwarzen Balken ("1." bis "5.") in der Abbildung

 

 

 

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